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Lyrics


Sheetmusic
Robert Schumann   Opus 141

4 doppelchörige gesänge

Song 1849.
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[1, 2, 3, 4]

1. An die Sterne

Author(s): Friedrich Rückert

 Sterne in des Himmels Ferne!
 die mit Strahlen bessrer Welt
 ihr die Erdendämmrung hellt;
 schau'n nicht Geisteraugen
 von euch erdenwärts,
 daß sie Frieden hauchen
 ins umwölkte Herz?

 Sterne in des Himmels Ferne!
 träumt sich auch in jenem Raum
 eines Lebens flücht'ger Traum ?
 Hebt Entzücken, Wonne,
 Trauer, Wehmut, Schmerz,
 jenseit unsrer Sonne
 auch ein fühlend Herz?

 Sterne in des Himmels Ferne!
 Winkt ihr nicht schon Himmelsruh'
 mir aus euren Fernen zu?
 Wird nicht einst dem Müden
 auf den goldnen Au'n
 ungetrübter Frieden
 in die Seele tau'n?

 Sterne in des Himmels Ferne,
 bis mein Geist den Fittich hebt
 und zu eurem Frieden schwebt,
 hang' an euch mein Sehnen
 hoffend, glaubevoll!
 O, ihr holden, schönen,
 könnt ihr täuschen wohl?

2. Ungewisses Licht

Author(s): Joseph Christian Freiherrn von Zedlitz

 Bahnlos und pfadlos, Felsen hinan
 stürmet der Mensch, ein Wandersmann.
 Stürzende Bäche, wogender Fluß,
 brausender Wald, nichts hemmet den Fuß!

 Dunkel im Kampfe über ihn hin,
 jagend im Heere die Wolken zieh'n;
 rollender Donner, strömender Guß,
 sternlose Nacht, nichts hemmet den Fuß!

 Endlich, ha! endlich schimmert's von fern!
 Ist es ein Irrlicht, ist es ein Stern?
 Ha! wie der Schimmer so freundlich blinkt,
 wie er mich locket, wie er mir winkt!

 Rascher durcheilet der Wandrer die Nacht,
 hinnach dem Lichte zieht's ihn mit Macht!
 Sprecht, wie: sind's Flammen, ist's Morgenrot,
 ist es die Liebe, ist es der Tod?

3. Zuversicht

Author(s): Joseph Christian Freiherrn von Zedlitz

 Nach oben mußt du blicken,
 gedrücktes, wundes Herz,
 dann wandelt in Entzücken
 sich bald dein tiefster Schmerz.

 Froh darfst du Hoffnung fassen,
 wie hoch die Flut auch treibt.
 Wie wärst du denn verlassen,
 wenn dir die Liebe bleibt?

4. Talismane

Author(s): Johann Wolfgang von Goethe

 Gottes ist der Orient!
 Gottes ist der Okzident!
 Nord und südliches Gelände
 Ruht im Frieden seiner Hände.

 Er, der einzige Gerechte,
 Will für jedermann das Rechte.
 Sei von seinen hundert Namen
 Dieser hochgelobet! Amen.

 Mich verwirren will das Irren;
 Doch du weißt mich zu entwirren,
 Wenn ich wandle, wenn ich dichte,
 Gib du meinem Weg die Richte!


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